Was eine professionelle Website wirklich kostet

13 Feb. 2026 | Planung & Kosten

Die ehrliche Antwort gleich zu Beginn: Eine Website hat keinen festen Preis. Und genau das macht das Thema für viele so verwirrend.

Zwischen „Meine Cousine hat mir das für 300 € gebaut“ und „Unter 10.000 € brauchst du gar nicht anfangen“ liegt ein riesiger Graubereich. Wenn du als Copywriterin eine Website mit WordPress erstellen lassen möchtest, sind die Kosten wahrscheinlich die erste Frage. Ich will dir keine Zahl verkaufen. Ich zeige dir, was der Markt verlangt, was zusätzlich anfällt und worauf du bei einem Angebot achten kannst.

Kurz gesagt: Für eine Website mit WordPress und eigenem Design zahlst du als Selbstständige einen vierstelligen Betrag. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain und Wartung. Als Copywriterin sparst du bei den Texten, denn die schreibst du vermutlich selbst.

Inhaltsverzeichnis

Website erstellen lassen: Was kostet das für Copywriterinnen?

Ganz günstige Angebote arbeiten meist mit Vorlagen und ohne Strategie. Für eine Website mit eigenem Design und klarer Struktur bist du als Selbstständige im vierstelligen Bereich. Hier ein Überblick (Richtwerte, Stand 2026):

Weg

einmalige Kosten

laufende Kosten

Baukasten selbst bauen

0 bis wenige hundert €

ca. 14 bis 30 € im Monat

Freelancerin

ca. 1.500 bis 6.000 €

Hosting, Domain, Wartung

Agentur

ab ca. 3.000 €, oft 5.000 bis 10.000 € und mehr

Hosting, Domain, Wartung

Zur Einordnung: Meine Pakete liegen bei 2.190 € (Onepager) und 3.147 € (mehrseitige Website), jeweils netto. Was genau dabei ist, steht auf meiner Angebotsseite.

Die Spannen sind so groß, weil ein Angebot ganz Unterschiedliches meinen kann. Ohne Aufschlüsselung vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Die Werte für Freelancerinnen und Agenturen gelten für individuell gestaltete Websites, meist mit WordPress umgesetzt. Der Baukasten-Weg läuft technisch anders, dazu mehr in Wix oder WordPress.

Website erstellen Kosten die 4 Bausteine

Wofür du bei einer Website bezahlst

Viele fragen: „Was kostet eine professionelle Website?“ Die bessere Frage wäre: „Was soll meine Website für mich tun, jetzt und in den nächsten 12 Monaten?“ Eine Website ist ein Werkzeug. Du kannst dir eine komplette Profi-Werkstatt kaufen oder genau das, was du wirklich brauchst.

Strategie und Klarheit

Das sieht man später nicht direkt, ist aber der wichtigste Teil. Wer wird angesprochen? Was sollen Besucherinnen denken, fühlen, tun? Welche Angebote brauchen Sichtbarkeit? Wenn dieser Teil fehlt, kann die Website noch so schön sein, sie fühlt sich leer an.

Struktur und Inhalte

Eine gute Website hat eine klare Seitenstruktur, eine sinnvolle Reihenfolge und Texte, die führen statt überfordern. Du brauchst am Anfang weniger Seiten als du denkst, aber jede davon mit klarem Zweck.

Design

Gutes Webdesign sorgt dafür, dass Inhalte leichter verstanden werden, Vertrauen entsteht und sich deine Arbeit stimmig anfühlt. Dein Design darf ruhig reduziert sein. Perfektion ist kein Verkaufsargument. Klarheit schon.

Technik, Umsetzung und SEO

WordPress, Theme, mobile Ansicht, Ladezeit, Datenschutz-Grundlagen. Dazu gehört auch, dass Google deine Seite findet. Eine Keywordrecherche vor dem Entwurf zeigt, welche Seiten deine Website überhaupt braucht. Technik allein macht noch keine gute Website, aber ohne sie geht es nicht.

Website erstellen Kosten Du schreibst die Texte selbst

Was bei Copywriterinnen anders ist

Die Texte schreibst du vermutlich selbst. Bei vielen Webdesignerinnen fehlen sie im Angebot oder kosten extra. Du sparst also einen Posten, die Zeit dafür musst du aber einplanen.

Deine Website ist deine Textprobe. Wer auf ihr landet, sieht sofort, wie du schreibst und arbeitest. Darum lohnt sich ein Design, das zu dir passt.

Fotos sind ein eigener Posten. Ein Branding-Shooting kostet oft zwischen 500 und 2.000 € (Stand April 2026).

Was neben der Erstellung Geld kostet

Die Erstellung ist nicht der einzige Posten. Das kommt dazu (Richtwerte, Stand 2026):

Posten

Richtwert

Hosting und Domain

ab etwa € 8,-/Monat

Wartung
(falls du kein Baukastensystem wie WIX hast)

€ 50,- bis € 200,- /Monat

Premium-Plugins

je nach Plugin, oft als Jahreslizenz

Fotos

eigener Posten

separates Angebot

neue Seiten oder Redesign später

Eine Website ist nach dem Launch nicht fertig. Updates und Backups müssen laufen, die Website wird dadurch aktuell gehalten und es ist gleichzeitig ein wesentlicher Teil der DSGVO.
Meine Wartungspakete kosten zwischen € 49,- und € 179,- im Monat, jeweils netto. Was jeweils dabei ist, steht auf der Wartungsseite.

Website erstellen Kosten Frag nach was wirklich enthalten ist

Worauf du bei jedem Angebot achten solltest

Ein Angebot, das nur „Website erstellen“ und einen Gesamtpreis nennt, sagt dir nicht, was du bekommst. Frag nach:

  • Was ist genau enthalten (Konzept, Design, SEO)?
  • Wer schreibt die Texte, wer liefert die Fotos?
  • Wie viele Korrekturschleifen gibt es?
  • Was kostet eine Änderung nach dem Launch?
  • Wer kümmert sich um Hosting, Domain und Wartung?
  • Festpreis oder Stundensatz? Stundensätze liegen oft zwischen 50 und 100 € (Stand August 2026), ein Festpreis ist besser planbar.
  • Lernst du, deine Website selbst zu bedienen?

Rechnet sich das?

Für das erste Jahr rechnest du Einmalkosten, zwölf Monate Hosting und Domain und, falls du sie willst, die Wartung zusammen. Bei meinem Onepager mit Basic-Wartung und Hosting ab 8 € sind das rund 2.900 €, bei einer mehrseitigen Website rund 3.800 €, jeweils ohne Fotos und Umsatzsteuer.

Was das für dich bedeutet, hängt an deinem Auftragswert. Website-Texte werden realistisch mit etwa 2.000 bis 3.500 € pro Projekt berechnet. Arbeitest du in dieser Größenordnung, deckt ein zusätzlicher Auftrag einen großen Teil der Kosten. Ein Versprechen ist das nicht: Ob deine Website Aufträge bringt, hängt von Positionierung, Texten und Sichtbarkeit ab.

Und dann gibt es noch den größten Kostenfaktor, der auf keiner Rechnung steht. Eine Website kostet nicht nur Geld, sondern auch Energie. Unklare Entscheidungen, endlose Änderungen, das Gefühl, nie fertig zu werden: All das hat einen Preis. Deshalb ist eine Website dann gut investiert, wenn sie dir Sicherheit gibt statt neue Baustellen.

Website erstellen Kosten Sicherheit statt Baustelle

Wann eine günstigere Lösung reicht

Wenn du gerade erst testest, was du anbieten willst, oder wenig Budget hast, kann ein Baukasten ein guter Einstieg sein. Was dafür und dagegen spricht, steht in Wix oder WordPress. Steht dein Angebot schon, ist ein Onepager oft der schlankere Start. Wann er reicht, liest du in Onepager oder mehrseitige Website.

Google-Sichtbarkeit von Anfang an mitzudenken heißt übrigens nicht, für 30 Keywords zu optimieren. Es heißt, dass Struktur, Überschriften und Seitentitel von Beginn an passen. 

Fazit: Was kostet eine Website für Copywriterinnen?

Eine professionelle Website muss nicht die teuerste sein. Sie muss klar sein und mit dir wachsen dürfen. Rechne für die Erstellung mit einem vierstelligen Betrag, dazu kommen Hosting, Domain und ein Betrag für die Wartung. Wenn du am Anfang weniger machst, dafür bewusst, ersparst du dir später viel Frust, Zeit und unnötige Kosten.

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Was kostet eine Website für Texterinnen und Copywriterinnen?

Freelancerinnen liegen meist zwischen € 1.500,- und € 6.000,-, Agenturen starten bei etwa € 3.000,- (Stand 2026). Ein selbst gebauter Baukasten kostet ab wenigen Euro im Monat, dafür mit deiner Arbeitszeit. Meine eigenen Preise findest du auf der Angebotsseite.

Warum sind die Kosten für eine professionelle Website so unterschiedlich?

Weil Strategie, Umfang, Design-Tiefe und Begleitung einen großen Unterschied machen. Eine Website ist kein Standardprodukt, sondern passt sich deinem Business an. Frag deshalb immer nach dem genauen Leistungsumfang.

Was kommt zu den Erstellungskosten dazu?

Hosting und Domain ab etwa 8 € im Monat und, wenn du magst, Wartung. Fotos, Premium-Plugins und eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain können weitere Posten sein.

Sind die Preise netto oder brutto?

Das steht im Angebot. Bei Nettopreisen kommt die Umsatzsteuer dazu. Meine Preise sind netto. Ob du die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen kannst, hängt von deiner Steuersituation ab. Das klärst du am besten mit deiner Steuerberaterin.

Reicht eine günstige Website am Anfang aus?

Ja, wenn sie klar strukturiert ist, dein Angebot verständlich zeigt und mit dir wachsen kann. Bringt sie dir keine Anfragen, war sie am Ende teurer als gedacht.

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